Mobile First Responsive Design

Das Thema Responsive Design ist kein neues Thema. Wir haben schon darüber auf unseren Blog besprochen und sogar seit über ein Jahr die think moto Webseite kann sich durch ihrem Adaptative Design auf allen Geräten anpassen.

Responsive, Adaptive, Mobile First – was heißt das eigentlich?

Das Thema Responsive Design ist längst kein Neuland mehr. Wir haben es bereits vor einiger Zeit auf unserem Blog diskutiert, und seit über einem Jahr ist auch die think-moto-Website so gestaltet, dass sie sich dank ihres adaptiven Designs auf alle gängigen Geräte und Bildschirmgrößen anpasst – vom Smartphone bis zum großen Desktop-Monitor.

Trotzdem sorgt die Vielfalt an Begriffen immer wieder für Verwirrung: Responsive Design, Adaptive Design, Mobile First – klingt ähnlich, meint aber nicht ganz dasselbe. Ein kurzer Überblick.

Responsive Web Design

Responsive Web Design beschreibt einen Ansatz, bei dem sich das Layout einer Website fließend an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst. Möglich wird das durch drei zentrale Prinzipien:

Fluide Grids, die sich proportional zur Bildschirmgröße verändern

Flexible Bilder und Medien, die auf jeder Auflösung korrekt dargestellt werden

Media Queries, mit denen bestimmte Layout-Anpassungen an definierten Breakpoints ausgelöst werden

Das Ergebnis: Ein und dieselbe Website reagiert dynamisch auf das jeweilige Endgerät – ohne separate Versionen für Mobile, Tablet oder Desktop.

Adaptive Design

Adaptive Design geht noch einen Schritt weiter. Hier geht es nicht nur um unterschiedliche Bildschirmgrößen, sondern um den Kontext, in dem eine Website genutzt wird. Wichtige Prinzipien sind:

Ubiquity & Context – Nutzer sind überall und in sehr unterschiedlichen Situationen unterwegs

Flexibilität – Interfaces müssen geräteunabhängig funktionieren; heutige Breakpoints sind morgen schon veraltet

Performance – Wir haben im Schnitt nur wenige Sekunden Aufmerksamkeit. Performance ist deshalb nicht nur eine technische, sondern auch eine gestalterische Aufgabe

Progressive Enhancement – Inhalte und Funktionen werden je nach Gerät und Fähigkeiten des Systems sinnvoll erweitert

Future-Friendly – Je kompatibler ein System heute ist, desto größer ist die Chance, dass es auch morgen noch funktioniert

Adaptive Design denkt also stärker in Systemen und Nutzungsszenarien als nur in Pixelbreiten.

Mobile First

Mobile First ist weniger eine Technik als eine Denkweise:
Man beginnt das Design bewusst mit der mobilen Nutzungssituation – und erweitert es dann für größere Bildschirme.

Warum das sinnvoll ist:

Reichweite: Rund drei Viertel der Weltbevölkerung besitzen ein Smartphone, die meisten nutzen es als primären Internetzugang.
Fokus: Wenn man nur wenig Platz hat, muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren – Kerninhalte und zentrale Funktionen.
Innovation: Mobile Geräte bieten neue Möglichkeiten wie Touch, Sensoren oder Geolocation, die ganz neue Nutzungserlebnisse erlauben

Mobile First zwingt dazu, radikal nutzerzentriert zu denken – und nicht vom großen Desktop herab.

Fazit:
Responsive Design sorgt dafür, dass Layouts flexibel reagieren.
Adaptive Design stellt sicher, dass Systeme kontext- und zukunftsfähig bleiben.
Mobile First definiert, wo wir mit dem Denken anfangen sollten: beim Nutzer in der Tasche.

Zusammen bilden sie die Grundlage für zeitgemäße digitale Produkte.

Resonate 2013 + WIR … hier unsere Eindrücke aus Belgrad!

Anlässlich des New-Media-Festival Resonate 2013 waren wir letzte Woche in Belgrad. Die Atmosphäre dort war sehr inspirierend und motivierend. Wir fühlten uns sehr wohl und hatten eine Menge Spass.

Nach einer kurzen, aber anstrengenden Woche, freuten wir uns nun darauf, in den Flieger nach Belgrad zu steigen. Nach Problemen mit unserem Flug, reisten wir mit einer anderen Maschine gesund in die warme Hauptstadt Serbiens. Wir waren bereit für die nächsten aufregenden Tage.

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Brand new forms mit Typeform

Web-Standards haben sich in den letzten Jahren, dank der Verwendung von HTML5 und CSS3 bei modernen (und mobilen) Browsern, sehr schnell entwickelt. Trotzdem sind Formulare immer noch ein schwarzes Loch: ihre Anpassung an ein Corporate Design kann wegen Crossbrowsing sehr aufwändig und problematisch sein. Auch wenn man dies schafft, Online-Formulare können sehr langweilig sein, besonders wenn man eine Umfrage oder ein Fragebogen ausfüllen muss.

Seit ungefähr 3 Jahren wird in meiner Heimatstadt Barcelona Typeform, ein neues Web-Tool für schicke interaktive Formulare, entwickelt. Und das Beste ist, es funktioniert auf allen Geräten. Verschiedene Beispiele sind im folgenden Video zu sehen:
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Wir sind Responsive!

Ein technischer Relaunch unserer Webseite ist online! Wir haben die Inhalte und Bilder ein wenig überarbeitet, vor allem aber die Performance optimiert und ein ganz neues Responsive Design umgesetzt.

Im Blog haben wir schon über Web-Apps und Native-Apps geschrieben und auch darüber wie wichtig HTML5 und CSS3 für diese sind. Aber mit der Verbreitung von Smartphones und Tablets, sind nicht nur Apps, sondern auch Web-Gestaltung und Entwicklung wichtig geworden.
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LernCoachies SMART-Board Spiel

In dieser Woche war das think moto Team auf der Didacta 2012, die vom 14. bis 18. Februar auf der Deutschen Messe in Hannover stattfindet.

Wir haben für Cornelsen, anlässlich der Bildungsmesse Didacta, das „LernCoachies in the Box“ Videospiel umgesetzt, das auf einem SMART-Board, einem interaktiven Whiteboard, am Verlags-Stand läuft.

Im Spiel müssen die SpielerInnen eine Schachtel mit einer Hand bewegen. Während der 45 Sekunden, die das Spiel dauert, müssen so viele fallende Coachies wie möglich gefangen werden, um die höchste Punktzahl zu erreichen. Aber Vorsicht: wenn man sehr viele Coachies fängt wird die Schachtel so schwer, dass sie geleert werden muss, um sie weiter flink zu bewegen. Auch muss man aufmerksam sein: ab und zu fallen einige schnellere Coachies, diese können extra Punkte geben. Die SpielerInnen können das schnell merken durch Feedback über eine Punkteanzeige und Sounds.

Wir haben es mit dem Framework WCK entwickelt. Es besteht aus Box2D Flash Alchemy Port, ein Alchemy-Kompilliertes ActionScript3 Interface von dem Box2D C++ Physik-Modul, und World Construction Kit, ein für Spiele optimiertes Toolset / Framework für Flash.

Nach der Installation auf der Didacta 2012 war es sehr spannend zu sehen wie die Leute, Kinder aber auch Erwachsene, Spaß beim Spielen hatten. Und die Konzeption und Umsetzung hat auch uns sehr viel Spaß gemacht!

Wir minimieren und kompensieren unseren CO2-Verbrauch.

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