Warum Conversational AI heute Teil des Corporate Designs ist

Sprachassistenten, Conversational Interfaces, Agentic AI, Customer Service Automation, In-Car Assistants, Mobile Apps, Websites, ja sogar Produkte und Geräte selbst bieten die Möglichkeit zur sprachlichen Interaktion.

Wenn diese Interfaces nicht zur Markenidentität passen, entsteht Reibung: Ein visuell hochwertiges Corporate Design trifft auf einen generischen Bot, der spricht wie jede x-beliebige KI? Das zerstört Vertrauen — und wirkt unprofessionell.

Conversational Design löst dieses Problem, indem es:

  • Tonalität, Wortwahl und Satzrhythmen der Marke definiert
  • die Persönlichkeit der Marke in eine dialogische Form bringt
  • die Brand Voice in Chatbot- und Voice-Umgebungen konsistent macht
  • Kundenerlebnisse emotional stimmiger, klarer und intuitiver gestaltet
  • Teil der Integrated Brand Experience wird

Kurz gesagt: Conversational Design übersetzt Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) in Branded Conversations.

Von der visuellen zu einer dialogischen Corporate Identity

Eine zeitgemäße Markenidentität setzt sich heute aus drei miteinander verbundenen Ebenen zusammen: der visuellen Ebene, der sprachlich-narrativen Ebene und der dialogischen Identität. Logos, Typografie und Farbwelten definieren weiterhin das Erscheinungsbild. Purpose, Messaging und Tonalität bestimmen, wie eine Marke klingt.

Die dialogische Identität schließlich übersetzt all das in konkrete Interaktionen: Wie formuliert der digitale Assistent Antworten? Welche Haltung spricht aus kurzen, funktionalen Sätzen? Wie wird Missverständnissen begegnet? Welche wiederkehrenden Muster, Mikro-Formulierungen und Gesprächsprinzipien prägen den Kontakt?

Conversational AI schafft damit den Übergang von einer statischen Markenwelt zu einem lebendigen, interaktiven System. Es sorgt dafür, dass jede Konversation — ob im Chat, per Voice oder in hybriden Interfaces — konsistent mit der Markenpersönlichkeit bleibt. So wird die Identität nicht nur gesehen und gelesen, sondern auch erlebt.

Praxisbeispiele

Für HUGO BOSS haben wir die dialogische Ebene des Style-Assistants entwickelt: ein Assistant, der Modekompetenz, Selbstbewusstsein und die elegante Direktheit der Marke in einer klaren, markenspezifischen Tonalität abbildet.

Auch bei Audi entstand ein Conversational UX Framework, das die ruhige Präzision und technische Klarheit der Marke in die Sprache ihrer Voice- und Assistenzsysteme überträgt.

Und für ein führendes deutsches Unternehmen im Bereich Prüfung und Zertifizierung haben wir kürzlich ein komplettes Webinterface dialogisch gestaltet — jeder Interaktionsschritt beginnt dort mit einer markentypisch formulierten Konversation, statt mit klassischen UI-Bausteinen. Das Ergebnis: ein Nutzererlebnis, das intuitiver wirkt und die Marke in jeder Interaktion spürbar macht.

Wie man Conversational Design systematisch verankert

Bei think moto integrieren wir Conversational Design heute standardmäßig in Markenprozesse. Der Workflow umfasst:

1. Conversational Identity Definition

  • Übertragung der Markenpersönlichkeit auf die AI
  • Sprache, Tonalität, Satzstrukturen
  • Do’s & Don’ts
  • Response Patterns

2. Dialog-Module & UX Patterns

  • Intent-Strukturen
  • Interaktionsmodelle
  • Micro-Conversations
  • Error Handling

3. Technische Übersetzung

  • Prompting-Guidelines
  • Trainingsdaten
  • Knowledge Architectures
  • Integration in LLM-, Voice- oder Chatbot-Systeme

4. Brand AI Governance

  • Conversational Styleguide
  • Scalable Prompt Framework
  • Cross-Touchpoint Consistency

Fazit: Eine Marke muss heute sprechen — und zwar in ihrer eigenen Stimme

Conversational Interfaces werden in den kommenden Jahren einer der wichtigsten Berührungspunkte zwischen Marken und Menschen sein. Wer dort generisch erscheint, verliert. Wer dort markentypisch, empathisch und konsistent spricht, gewinnt Vertrauen, Nähe und Relevanz. Conversational Design ist deshalb kein technisches Thema, sondern ein Marken- und Corporate-Design-Thema.


Human First. AI-Backed.

Das gilt besonders für Marken, die in einer KI-geprägten Zukunft bestehen wollen.

Erfahre mehr über unsere Arbeit mit AI für Marken unter thinkmoto.de/KI-Branding und unter thinkmoto.de/Chatbots.

Warum Branding für den industriellen Mittelstand heute entscheidender ist als je zuvor

Der deutsche Mittelstand gilt als Rückgrat der Wirtschaft: hochspezialisiert, technologiegetrieben, global exportstark. Doch während Maschinen, Werkstoffe und Produktionslinien kontinuierlich modernisiert werden, bleibt ein Bereich häufig zurück: die Marke.

Viele mittelständische Industrieunternehmen investieren nur punktuell in Branding, Corporate Design oder Markenstrategie – meist dann, wenn ein Relaunch ansteht oder der Wettbewerbsdruck steigt. Dazwischen herrscht oft Stillstand. Doch dieser Stillstand ist teuer.

Wie der Mittelstand heute Markenarbeit organisiert – und warum das zum Problem wird

In vielen deutschen Industrieunternehmen erfolgt Markenführung noch überwiegend klassisch: externe Agenturen entwickeln Corporate Designs, erstellen Guidelines, prüfen Kampagnen oder übernehmen Wettbewerbsanalysen und Marken-Reviews. Intern kümmern sich kleine Marketingteams um operative Aufgaben und versuchen, die langfristige Markenentwicklung am Laufen zu halten.

Diese Strukturen sind historisch gewachsen, aber sie haben drei fundamentale Schwächen:

1. Projektlogik statt Kontinuität.
Corporate Designs werden überarbeitet, Markenmanuale aktualisiert – doch es fehlt an laufenden Prozessen, um Marken konsistent, agil und über Jahre hinweg weiterzuentwickeln.

2. Hohe Kosten bei geringer Skalierbarkeit.
Jede Anpassung, jede Analyse, jede Freigabe bindet erneut externe Budgets, Zeit und Abstimmungsaufwand – ein struktureller Nachteil für mittelständische Organisationen.

3. Unterausnutzung strategischer Markenarbeit.
Weil Markenleistungen als teuer und aufwendig wahrgenommen werden, werden sie zu selten abgerufen. Die Folge ist keine Kostenersparnis, sondern eine schleichende Erosion der Marke.

Das Ergebnis ist in vielen Industriebranchen sichtbar: inkonsistente Markenauftritte über Kanäle und Märkte hinweg, divergierende Layouts, uneinheitliche Botschaften – und Produkte, die austauschbarer wirken, als sie technologisch sind.

Austauschbarkeit ist das größte Risiko des industriellen Mittelstands

Ein Befund, der auch in der vielzitierten McKinsey-Analyse Late vs. Made in Germany deutlich wird: Fehlende oder inkonsistente Markenführung beschleunigt Commoditization. Wenn Produkte und Leistungen technisch auf höchstem Niveau liegen, aber visuell, sprachlich oder strategisch nicht klar differenziert sind, konkurriert der Mittelstand fast ausschließlich über Preis und Funktionalität.

Das ist strategisch riskant. Denn Austauschbarkeit führt zu:

  • steigender Preissensibilität
  • sinkender Kundenloyalität
  • höheren Marketing- und Vertriebskosten

Dabei wären gerade mittelständische Industrieunternehmen prädestiniert für starke Marken im Sinne unseres Spherical Brandings: tiefes Know-how, technologische Exzellenz, Qualität, Haltung und Werte bilden eine ideale Basis für glaubwürdige Differenzierung.

Die tatsächlichen Kosten: Hoher Aufwand vs. hoher Verlust

Indirekte Kosten (die oft größer sind):

  • Unscharfe Markenauftritte in unterschiedlichen Märkten
  • Veraltete Botschaften, die nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen
  • Inkonsistente Präsentationen, Websites, Produktkommunikation
  • Langfristige Schwächung der Marke und sinkende Wahrnehmungsqualität
  • Steigende Notwendigkeit teurer Re-Launches

Direkte Kosten:

  • Wiederkehrende Agenturhonorare für Layoutprüfungen, Designadaptionen, Markenreviews
  • Unklare Prozesse, die zu zeitintensiven Abstimmungen führen
  • Kleine Marketingteams, die im operativen Alltagsstress untergehen

Warum Branding gerade für Industrieunternehmen heute wichtiger ist denn je

Digitalisierung, neue Wettbewerber aus Fernost, Fachkräftemangel und internationaler Preisdruck verändern die Spielregeln.

Marken, die klar, konsistent und differenziert sind, profitieren in mehrfacher Hinsicht:

  • Stärkere Positionierung im Wettbewerb
  • Höhere Sichtbarkeit in digitalen Kanälen
  • Klarere Wertversprechen
  • Bessere Employer-Attractiveness
  • Höhere Preissetzungsmacht
  • Bessere Kundennähe – auch durch AI-basierte Touchpoints

In einer Welt, in der Daten, Interfaces und Maschinen immer mehr Interaktionen bestimmen, muss die Marke als Human Layer erkennbar bleiben: empathisch, glaubwürdig, differenzierend.

Markenführung neu denken: Human First. AI-Backed.

Moderne Markenführung im industriellen Mittelstand verlangt zwei Dinge:

1. Strategische Klarheit und Identität.
Eine Marke muss wissen, wofür sie steht, was sie verspricht, wie sie spricht und wie sie auftritt.

2. Unterstützung durch intelligente Systeme.
Moderne Markenarbeit wird hybrid: menschliche Kreativität kombiniert mit KI-gestützten Tools wie think motos Spherical.AI Suite, die Prozesse effizienter machen, Daten nutzbar machen, Workflows beschleunigen und Markenkonsistenz sichern.

Branding wird dadurch nicht nur emotionaler, sondern auch präziser, skalierbarer und wirtschaftlich tragfähig – gerade für mittelständische Industrieunternehmen.

Fazit: Der Mittelstand braucht nicht mehr Branding – sondern besseres Branding

Branding ist kein Nice-to-have. Es ist ein strategischer Werttreiber, der darüber entscheidet, ob Unternehmen in Zukunft sichtbar, relevant und differenziert bleiben.

Die gute Nachricht: Noch nie war es möglich, Markenarbeit so schlank, datenbasiert und zukunftsfähig aufzustellen wie heute – Human First. AI-Backed.

Und genau darin liegt eine der größten Chancen für den deutschen industriellen Mittelstand.

+AURA: Mehr Immersion für Marken

Marken brauchen heute mehr als gute Botschaften. Sie brauchen Ausstrahlung – oder, wie die Gen Z sagen würde: Aura. Mit unserer neuen Unit +AURA schaffen wir genau das – immersives Erleben, das Marken spürbar macht.

Stell dir vor, du betrittst einen Raum und spürst sofort die Stimmung einer Marke – du hörst ihre Klangwelt, siehst ihre Botschaften in Bewegung, fühlst die Atmosphäre. Genau dieses Erlebnis möchten wir mit +AURA schaffen.

Warum +AURA?

Digitale Formate stoßen dort an ihre Grenzen, wo es um echtes Erleben geht. Marken wollen heute nicht nur gehört oder gesehen werden – sie wollen wirken. In einer Welt voller Reize gelingt das nur, wenn wir Erlebnisse gestalten, die mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen und sich emotional verankern.

Bei think moto haben wir jahrelang Markenstrategien und UX-Konzepte entwickelt. Doch irgendwann wurde klar: Es fehlt die Ebene, die Erlebnisse emotional und sinnlich spürbar macht. So entstand +AURA – unsere neue Unit für immersive Markenwelten.

+AURA verbindet Strategie, Design und multisensorische Inszenierung: Sound, Bewegtbild und Raum werden zu einem orchestrierten Erlebnis, das weit über klassische Kommunikation hinausgeht. Ziel ist es, Momente zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben – die man nicht nur hört oder sieht, sondern spürt.

Das Team hinter +AURA

+AURA ist mehr als ein Projekt – es ist eine Partnerschaft. Gemeinsam mit Peter Hayo und Darius Justin Rafat, die seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Musik, Popkultur und Marken arbeiten, gestalten wir Erlebnisse, die neue Zielgruppen erreichen und Marken spürbar machen.

Wohin die Reise geht

Mit +AURA wollen wir Marken einen neuen Ausdruck verleihen: immersion first. Wir glauben, dass Marken dann erfolgreich sind, wenn sie nicht nur verstanden, sondern gefühlt werden. Und genau das wollen wir ermöglichen – bei Events, Showrooms, in digitalen Räumen oder hybriden Formaten.

+AURA ist der nächste Schritt in der Evolution der Markenkommunikation: Wenn Strategie, Kreativität und Technologie auf die Sinne treffen, entsteht Erlebnis, das bleibt.

Mehr dazu: aura.thinkmoto.de

Tone of Voice—Wie eine Marke klingt und spricht

Marken sind erfolgreich, wenn sie wiedererkennbar sind und an allen Berührungspunkten herausragende Nutzererlebnisse bieten. Ob Website, Social Media, Point of Sale, Marketing oder virtueller Assistent – nur eine klar definierte Markenpersönlichkeit sorgt für eine jederzeit konsistente und einzigartige Begegnung zwischen Marke und Nutzer. Dazu gehört auch immer der Tonfall. Da der Tonfall nie losgelöst von der Marke ist, ist es unerlässlich, zunächst die Markenpersönlichkeit zu definieren.

Der Tonfall bestimmt, wie wir als Marke sprechen und schreiben. Durch den Tonfall wird die Persönlichkeit der Marke verbal greifbar. Es geht also nicht darum, was wir sagen oder mit wem wir sprechen – sondern wie.

Die Marke entdecken im Discovery Workshop

Wenn die Marke eine Person wäre, wie würde sie sich verhalten und von anderen wahrgenommen werden? Dies ist eine der entscheidenden Fragen, die wir regelmäßig in unseren Discovery-Workshops stellen. Später, in der Definitionsphase, reflektieren wir die so gewonnenen Erkenntnisse, indem wir einen Prosatext über die Marke verfassen und ihr die darin enthaltenen Verhaltensattribute zuordnen.

In einem nächsten Schritt gruppieren wir sie zu Clustern und wählen aus jedem das stärkste Attribut aus. Aus diesen Schlüsselattributen leiten wir die Markenfilter ab, mit denen wir Look-and-Feel, Benutzerführung und Tonalität aufeinander abstimmen. Die zwölf Archetypen dienen als weitere Orientierung, da sie seit Generationen mit Emotionen und Eigenschaften verknüpft sind. Sie sind daher hilfreich, wenn es darum geht, die Rolle einer Marke zu definieren – im Markt, gegenüber Wettbewerbern und vor allem gegenüber Kunden.

Drei von 12 Markenarchetypen, die die Rolle einer Marke definieren.

Die Sprachliche Dimenstion

Im Discovery-Workshop lassen wir die Teilnehmer auch einen ersten Rahmen für den Tonfall definieren. Fünf Dimensionen dienen als Richtschnur, um den jeweiligen Grad an Seriosität, Förmlichkeit, Emotionalität, Zugänglichkeit und den Grad der Ehrerbietung gegenüber der Marke oder dem Produkt zu bestimmen. Dieser Rahmen vermittelt ein erstes Gefühl für den Sprachstil. Bei der Entwicklung der Markenstrategie überprüfen wir später, ob diese mit den Markenfiltern übereinstimmt und passen sie gegebenenfalls an.

Den Ansatz verfeinern

Nehmen wir an, eine Marke ist in erster Linie eine starke, kluge und kultivierte Person – wie würden diese Eigenschaften in Schrift und Sprache zum Ausdruck kommen? Wir legen dies in den Sprachgrundsätzen fest, indem wir die Markenfilter verwenden.

Ein kultivierter Tonfall bedeutet zum Beispiel, dass wir eloquent kommunizieren, unsere Sprache ist flüssig und voller Eleganz. Auf diese Weise betonen wir den Premiumcharakter der Marke, tun dies aber so lässig, dass es nie aufdringlich wirkt.

Anschließend verdeutlichen wir, wie sich diese Sprachprinzipien insbesondere auf den Satzbau und die Wortwahl auswirken und illustrieren dies anhand konkreter Beispiele. Dazu bietet es sich an, die vorhandenen Texte des Kunden durch die definierten Sprachfilter laufen zu lassen, sie umzuformulieren und zu erklären, wie und warum etwas verändert wurde.

Der richtige Tonfall verleiht eine Corporate Identity Überzeugungskraft

Sprachliche Grundsätze und Leitlinien sind eine wichtige Ergänzung zum CI-Portal einer Marke. Zusammen mit den bestehenden visuellen Markengrundlagen sorgen sie dafür, dass die Marke entsprechend ihrer Persönlichkeit agiert und kommuniziert.

Wir alle wissen um die Macht der Worte. Geschickt und stimmig eingesetzt, schärfen sie die Marke und machen sie erlebbar und zugänglich.

Erfahren Sie mehr über Markenpersönlichkeiten und unseren Branding-Ansatz im Standardwerk zur digitalen Markenführung „Branded Interactions. Lebendige Markenerlebnisse für eine neue Zeit“.

Visual power seeks identity–Impressions of CXI_19

Brick meets Brand

Now in its 11th year, Europe’s largest conference on corporate and brand identity is taking place. The venue for this prestigious event was once again the Bielefeld Lokschuppen, a building from the early 20th century with brick walls and a deeply industrial look.

The CXI is organized by the Fachhochschule Bielefeld, in particular the Faculty of Design. With this educational institution as the organizer, it is therefore hardly surprising that students are primarily represented in the registration and indeed in the audience.

Once again this year, six pairs of speakers and three-person constellations took to the stage to represent agencies and their clients in various brand projects. The aim was to create a unique, comprehensive picture of both parties involved in said projects. After all, otherwise you only get to hear from one side.

FOMO tv | Kurppa Hosk

The CXI_19 kicked off with the conference’s only international speakers. Swedish design agency Kurppa Hosk, represented by Thomas Kurppa, and Stockholm-based gallerist, artist, and jack-of-all-trades Jonas Kleerup shared the highly creative and nostalgic process of finding FOMO tv’s identity.

Kleerup’s idea of a video streaming platform on the topic of FOMO (Fear Of Missing Out) might be difficult to understand in its approach and of questionable relevance apart from the artistic approach, but the intensity and quality of the design left nothing to be desired. With impressive showreels of the brand-in-motion, a style reminiscent of VHS tapes and a flexible logo concept reminiscent of MTV’s myriad of logo variations, Kurppa Hosk overwhelmed the audience with visual power.

Kleerup’s idea of a video streaming platform on the theme of FOMO (Fear Of Missing Out) might be difficult to understand in its approach and of questionable relevance apart from the artistic approach, but the intensity and quality of the design left nothing to be desired. With impressive showreels of brand-in-motion, a style reminiscent of VHS tapes and a flexible logo concept reminiscent of MTV’s myriad of logo variations, Kurppa Hosk overwhelmed the audience with visual power.

To do so, Kurppa Hosk applied her own snowball-like design process to branding, approaching a finished brand gradually but with increasing speed and complexity. An interesting process, but more akin to the waterfall model than agile design, which made one wonder if this approach might be less suitable for more commercial projects due to inflexibility, at least on the outside.

Images published by CXI

Volks­wa­gen | think moto

We had the honor to be on stage with one of our clients again this year as an agency. Between late 2017 and mid-2018, we broke new ground and into new realities with Volkswagen.

To bring Generation X closer to the experience of car dealerships and shiny new cars, Volkswagen developed a series of applications for virtual reality and mixed reality. The basis of the applications was the possibility to bring different car models to the users in a playful and virtual way. The only thing missing was the smell of new cars.

The involvement of think moto started with the dissonance of many interaction patterns within these prototype-like applications. After all, no one had yet addressed the coherence of interactions across different realities. As a rule, there were hardly any applications that had to pass the test of brand conformity in both virtual reality and augmented reality. Our mission, therefore, was to create a unified pattern library to keep existing and future extended reality applications in line with other Volkswagen digital products.

think moto

OSRAM Con­ti­nen­tal | KMS TEAM

When two people move in together, the household goods do not double. This was also the experience of Nadine Schian, Head of Communications, Marketing & Brand at OSRAM Continental. In a tough, three-year struggle, the joint venture between OSRAM and Continental built itself up on the basis of a technological partnership in the field of mobility lighting solutions and faced an important challenge in the process. As the brainchild of two down-to-earth and prestigious corporations, the task of finding its identity was either to follow in the footsteps of its parents or to break completely new ground.

This question was asked even before the actual founding of the joint venture, which for Vera Schnitzlein and the southern German agency KMS Team also meant: How do you build a brand without an existing company behind it? After all, nothing had been fixed yet, let alone signed.

Visually, therefore, basic elements of both brands were used. It was particularly important to find a color scheme for the colors that could stand alone but was derived from the parents.

For OSRAM Continental, however, the advantage of such an early start to finding an identity was above all that the corporation was able to launch on the first day after its official founding with around 1,500 employees on all continents and a fully developed, independent and expressive identity. A flying start for the young joint venture.

Images published by CXI

FC Bay­ern Mün­chen | Inter­brand

How do you tell an absolute Bayern Munich fan that his club’s favorite color is now yellow and green? You don’t. Philipp Mokrohs, the club’s lead brand strategist, and Alexandra Gövert of Interbrand told us about the problems of designing an incredibly emotional brand like the world’s most famous soccer club. In 2017, Gövert and her team were tasked with touching FC Bayern Munich’s identity and bringing it into the 21st century.

For a brand whose core values are all about tradition and heritage, change means putting on kid gloves for design. Major changes would have vehemently fallen victim to the emotions of millions and millions of fans, but at the same time Mokrohs reported a need for change. Evolution instead of revolution, was the motto.

The logo, for example, which hadn’t been touched in decades, was in desperate need of craft help and was first freshened up by Alexandra Gövert’s team. This was followed by the introduction of various key visuals, the gradient in the background, and the cut and contrast of fonts and images. In the end, it became clear that the company also needed its own typeface to ensure a consistent brand presence in the future. This way, Bayern Munich is not only secure on the pitch, but also on the web (and other touchpoints).

Images published by CXI

sip­ga­te | g31

Agile, lean and in sprints to success. That’s actually a good recipe, isn’t it? That’s what the Internet telephony provider sipgate and the small Düsseldorf agency g31 thought when they tackled the rebranding of sipgate. Before they got to that point, however, the two partners had already taken a turn.

When sipgate originally came to g31, the talk was of a brand refresh – not a complete rebranding with a new identity. A project that was to be tackled in the classic waterfall approach. After the guys and gals from g31 around Mats Kubiak and Paul Schoemaker had then locked themselves away for two months and worked out a concept to meet this requirement, it was time to present.

However, the concept presented did not seem quite right for Tim Mois and Tobias Ritterbach from sipgate. Instead, they wanted something completely new. To achieve this, they now relied on two-week sprints, lively exchanges and employee surveys. Thus, week by week, the company’s stale body with its dotcom look grew into a sleek bolide in black and white with colorful facets for the Internet telephony provider’s many different products.

The previously almost independent and not at all visually consistent products and sub-brands were now captured and merged into a whole via patterns, uniform logos and a holistic identity system.

Images published by CXI

DHL | Strich­punkt

After DHL had already completed a tough and elaborate redesign of the brand a few years ago, there was no question of allowing the logo, the colors or even the key visuals to be touched, brought on board Strichpunkt to give the yellow logistics brand new vigor.

Thick tomes of style guides, separate online portals for digital and print media, and a plethora of different layouts and touchpoints from airplane wrappings to advertising posters in the DHL branch, each with its own set of rules, had slowed down the logistics giant and now threatened to be unnecessary ballast for an agile future for DHL.

Strichpunkt recognized this quite correctly and worked to consolidate the visual components of the brand. A UI toolkit for developers now helps keep new digital products consistent across different devices and shortens development time enormously. The two heavily text-heavy and opaque Brand Portals became one with lots of images, examples and help. The font selection, which previously consisted of over a dozen typefaces, was replaced by the new house font „Delivery“.

But probably the most impressive result from Strichpunkt was the creation of a layout generator, via which every DHL employee can easily create brand-compliant digital and print publications and products thanks to templates and guidelines. Just fill in the text fields, select images from the online library and you have a print-ready PDF in the highest quality and conforming to the brand from the choice of colors to the spacing.

Strichpunkt made all these changes under the concept of simplification. There should be flexible and universal principles and elements of design that can be applied across all touchpoints. And this has definitely been achieved. Good job, Strichpunkt!

Image Courtesy of DHL

Reduce and Recycle

The presence of flexible identities and living brands was to be expected at CXI_19 and did not disappoint. A simplicity of rules, reusable patterns and visuals, and a break with the separation between digital and print are leading principles of brand building and development in today’s world and in the foreseeable future.

The days of 200-page brand manuals and pixel-perfect media guidelines are numbered. Today’s brands can adapt, grow and survive. The brand is dead, long live the brand.

Five Learnings on Brands in Extended Realities

As designers, we move into new territory in Extended Realities (XR). Only rarely do we get the chance to design applications for new technologies and face new design challenges. It’s not just about designing for another dimension that brings its own unique paradigms. It is also about designing for an immersive medium that combines significantly more design aspects than screen-based media. Elements such as space and environment, lighting, sound and haptics must work together consistently to convey a unified image in the spirit of the brand.

Full immersion in a virtual world or augmented reality also enhances the effect on the user. In contrast to screen-based applications, which are always viewed with a certain distance, immersion in extended realities causes a more intense experience, which also increases the potential effect of the brand many times over. This makes brand-appropriate design in extended realities all the more important.

But how do designers develop a brand for virtual three-dimensional space? And how do you transform an established brand for these new media? We have compiled the five most important lessons learned from our Extended Realities projects for you.

1. Think Strategically

A stable brand foundation is the starting point for branded design – in all media. The Branded Interaction Design process has also proven itself in Extended Realities projects: For each brand value, we formulate design principles that define the brand’s behavior toward users.

The classic design disciplines such as look & feel, animation, transitions, etc. should be supplemented by special design aspects for extended realities. These include, for example, the look & feel of the environment, the sense of space and lighting, force feedback or sound.

2. Be Bold

In a new medium, a brand is allowed to present itself more boldly. In fact, it has to, because the user expectations associated with extended realities go beyond what has already been seen. A well-known brand in extended realities is expected to surprise and delight. Virtual, augmented and mixed reality offer the right platform for this.

The important thing is that the use case fits the brand and creates essential new value for customers or employees. One should avoid designing an application just to have an XR case. Only then can the application contribute to the positive perception of the brand.

3. Combine the good with the new

The first question that arises with every design is: Which elements do we take over from existing corporate design and which new elements must there be?

Central is of course the logo, which finds its use for example in the splash screen of the application. In our projects we have used a reduced version of the color palette, for example a dark tone as a base for layers etc. and a light blue tone for central design elements. In addition, there are often already interaction elements whose basic look and feel can be transferred to Extended Realities.

For our Extended Realities projects, we have also developed our own effect based on the existing color palette, which is used as animated feedback or transition. In this way, we exploit the potential of Extended Realities and further develop the corporate design in the spirit of the brand.

4. Mind the details

The whole is always more than the sum of its parts. This also applies to Extended Realities applications: The sum of the design aspects makes up the brand experience, and their proper interaction determines whether the whole feels round.

Due to the multitude of design aspects that come together in Extended Realities, it can be easy for the design of individual aspects to lack detail, but ambience and sound, interactions and force feedback, etc. should be coordinated.

In addition, the individual aspects within the application should be designed as coherently as possible. Design patterns must work for different contexts and cases within the application and be thought across media.

5. Design for eyes and ears

„Sound is 50% of the VR experience“ writes Casey Fiktum in his book ‚VR UX‘. Sound not only plays a central role as feedback on user actions, but can also help to better integrate interface elements into the virtual or real environment (for example by supporting transitions auditorily) or serve as 3D sound for orientation.

Applications for mobile devices or AR headsets must of course work without sound, as users are often in public spaces or talking to other people around them while using them.

Especially in VR, however, sound primarily creates atmosphere and thus has a decisive influence on the brand.

Der Kickstart für dein Startup – Minimal Viable Branding (MVB)

Die Herausforderungen von Start-Ups sind vielfältig: von der Produktentwicklung, über rechtliche Fragen, begrenzte Budgets, aufkommender Wettbewerb bis hin zur Gewinnung neuer Kunden oder Investoren. Warum sollte man als Start-Up seine Ressourcen dann gerade für Branding einsetzen?

Minimal Viable Products
MVPs können Startups den Markteintritt mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen erleichtern. Die Methode wird seit fast 20 angewendet und erfreut sich insbesondere in der Startup Szene großer Beliebtheit. Warum? In erster Linie spricht für ein MVP

  • das geringere Risiko bei der Produktentwicklung
  • das schnelle Nutzer-Feedback
  • die Möglichkeit schnell Optimierungen vorzunehmen
  • und der geringe Aufwand

Vom MVP zum MVB! 
Die Lean-Startup-Methodik und der Ansatz des Minimum Viable Products (MVP) können nicht nur in der Produktentwicklung angewendet werden. Tatsächlich funktioniert er ebenso gut bei der Etablierung einer starken, langfristigen Marke.
Aber was bedeutet es in der Praxis, die Marke eines Unternehmens so zu entwickeln, als handele es sich um ein Produkt, und warum sollten Start-ups und kleine Unternehmen über Markenbildung genauso nachdenken, wie über die Entwicklung eines Produkts?

Der Begriff beschreibt vielmehr den Punkt der Entwicklung, an dem ihr ein Produkt mit minimalstem Aufwand und Funktionsumfang präsentieren könnt, das euch aber gleichzeitig qualitative Rückmeldungen von Nutzern erlaubt. Mit einem MVP könnt ihr ein Produkt oder einen Service unter realistischen Bedingungen zu einem Test anbieten, allerdings nur mit den wirklich notwendigen Funktionen.

Warum dein Startup ein Branding braucht!

Nein. Branding ist schlicht elementar für Start-Ups und die am meisten unterschätzte Disziplin im Start-Up „Zehnkampf“. Branding darf nicht reduziert werden auf einen Namen, ein Logo und ein paar visuelle Gestaltungselemente. Jede vernünftige Agentur verkauft einem Start-Up nicht nur einen Namen oder ein Logo, sondern versucht vor allem erst einmal die Essenz des Unternehmens, des Produktes und deren Bedeutung für das Leben der Menschen zu erfassen und auszudrücken. Was ist seine Rechtfertigung im Markt zu bestehen? Was macht es besser als bisher verfügbare Alternativen, als Wettbewerber? Wie wird es sich anfühlen das Produkt zu nutzen? Welche „Story“ kann und soll glaubhaft erzählt werden?

Branding sorgt also nicht nur für ein nettes Logo, sondern adressiert neben der der Marken- vor allem auch die Geschäfts- und Kundendimension. Professionelle Branding-Projekte sind immer ganzheitlich ausgelegt und scheuen sich nie davor, Standpunkte und bisherige Stoßrichtungen zu hinterfragen. Sie können für ein Start-Up deshalb durchaus anstrengend sein, führen aber immer zu mehr Klarheit bzgl. des eigenen Geschäfts. Branding-Projekte garantieren nicht, dass Start-Ups „fliegen“ werden. Sie sind aber erste echte „proofs-of-concept“ – nicht aus technischer, sondern aus kommunikativer Sicht. Sie sorgen für eine Fokussierung der eigenen Ressourcen, sie geben Orientierung bei der Vielzahl zu treffender Entscheidungen. Und sie liefern die Basis für überzeugende „Stories“ – ganz unabhängig davon, ob es Investoren, neue Mitarbeiter oder Geschäftspartner zu begeistern gilt. Insofern bremst ein Branding-Projekt ein Start-Up nicht, sondern ist eine wertvolle Starthilfe.

Think moto liebt die Arbeit mit und für Start-Ups! Aus diesem Grund bieten wir Start-Ups vielfältige Starthilfe in Form spezieller Pakete und Konditionen.

Ganz gleich ob es um die Entwicklung eines Namens, Logos oder CDs, die Brand- oder Investoren-Story, die UX oder „nur“ um die Optimierung der Investorenpräsentation geht – we’re happy to help!

Lean Branding

Wir minimieren und kompensieren unseren CO2-Verbrauch.

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