Die Herausforderungen von Start-Ups sind vielfältig: von der Produktentwicklung, über rechtliche Fragen, begrenzte Budgets, aufkommender Wettbewerb bis hin zur Gewinnung neuer Kunden oder Investoren. Warum sollte man als Start-Up seine Ressourcen dann gerade für Branding einsetzen?
Minimal Viable Products
MVPs können Startups den Markteintritt mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen erleichtern. Die Methode wird seit fast 20 angewendet und erfreut sich insbesondere in der Startup Szene großer Beliebtheit. Warum? In erster Linie spricht für ein MVP
- das geringere Risiko bei der Produktentwicklung
- das schnelle Nutzer-Feedback
- die Möglichkeit schnell Optimierungen vorzunehmen
- und der geringe Aufwand
Vom MVP zum MVB!
Die Lean-Startup-Methodik und der Ansatz des Minimum Viable Products (MVP) können nicht nur in der Produktentwicklung angewendet werden. Tatsächlich funktioniert er ebenso gut bei der Etablierung einer starken, langfristigen Marke.
Aber was bedeutet es in der Praxis, die Marke eines Unternehmens so zu entwickeln, als handele es sich um ein Produkt, und warum sollten Start-ups und kleine Unternehmen über Markenbildung genauso nachdenken, wie über die Entwicklung eines Produkts?
Der Begriff beschreibt vielmehr den Punkt der Entwicklung, an dem ihr ein Produkt mit minimalstem Aufwand und Funktionsumfang präsentieren könnt, das euch aber gleichzeitig qualitative Rückmeldungen von Nutzern erlaubt. Mit einem MVP könnt ihr ein Produkt oder einen Service unter realistischen Bedingungen zu einem Test anbieten, allerdings nur mit den wirklich notwendigen Funktionen.
Warum dein Startup ein Branding braucht!
Nein. Branding ist schlicht elementar für Start-Ups und die am meisten unterschätzte Disziplin im Start-Up „Zehnkampf“. Branding darf nicht reduziert werden auf einen Namen, ein Logo und ein paar visuelle Gestaltungselemente. Jede vernünftige Agentur verkauft einem Start-Up nicht nur einen Namen oder ein Logo, sondern versucht vor allem erst einmal die Essenz des Unternehmens, des Produktes und deren Bedeutung für das Leben der Menschen zu erfassen und auszudrücken. Was ist seine Rechtfertigung im Markt zu bestehen? Was macht es besser als bisher verfügbare Alternativen, als Wettbewerber? Wie wird es sich anfühlen das Produkt zu nutzen? Welche „Story“ kann und soll glaubhaft erzählt werden?
Branding sorgt also nicht nur für ein nettes Logo, sondern adressiert neben der der Marken- vor allem auch die Geschäfts- und Kundendimension. Professionelle Branding-Projekte sind immer ganzheitlich ausgelegt und scheuen sich nie davor, Standpunkte und bisherige Stoßrichtungen zu hinterfragen. Sie können für ein Start-Up deshalb durchaus anstrengend sein, führen aber immer zu mehr Klarheit bzgl. des eigenen Geschäfts. Branding-Projekte garantieren nicht, dass Start-Ups „fliegen“ werden. Sie sind aber erste echte „proofs-of-concept“ – nicht aus technischer, sondern aus kommunikativer Sicht. Sie sorgen für eine Fokussierung der eigenen Ressourcen, sie geben Orientierung bei der Vielzahl zu treffender Entscheidungen. Und sie liefern die Basis für überzeugende „Stories“ – ganz unabhängig davon, ob es Investoren, neue Mitarbeiter oder Geschäftspartner zu begeistern gilt. Insofern bremst ein Branding-Projekt ein Start-Up nicht, sondern ist eine wertvolle Starthilfe.
Think moto liebt die Arbeit mit und für Start-Ups! Aus diesem Grund bieten wir Start-Ups vielfältige Starthilfe in Form spezieller Pakete und Konditionen.
Ganz gleich ob es um die Entwicklung eines Namens, Logos oder CDs, die Brand- oder Investoren-Story, die UX oder „nur“ um die Optimierung der Investorenpräsentation geht – we’re happy to help!
Lean Branding