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Rückblick auf unser Business Breakfast mit Frontify

Marco and Anne converse before the breakfast.
Jasmin Cziborra
4 April 2024

Erfüllt und motiviert blicken wir auf unser erstes, exklusives Business Breakfast zurück, das wir gemeinsam mit unserem Partner Frontify organisiert haben. In einer gemütlichen Runde haben sich sechs Expert*innen – Anne Brüning, Holger Zeh, Tina Mushak, Matti Wachholz-Hausmann, Antonia Paul und German Schulz – zum Thema Brand Management ausgetauscht und über ihre Erfahrungen und Herausforderungen in diesem Bereich gesprochen. In diesem Artikel haben wir die Highlights für euch zum Nachlesen zusammengefasst.

Marco Spies und Katja Wenger eröffneten mit einem faszinierenden Vortrag über „Spherical Brands“, einen innovativen Ansatz zur Erarbeitung nachhaltiger Markenstrategien. Mehr dazu liest man auch auf thesphericalbrand.com.

In der anschließenden Panel-Diskussion sprachen unsere sechs Expert*innen zu einer Vielzahl von Themen, wie die Rolle des Brand Managers als Freund und Helfer, Rebranding-Erfahrungen, Herausforderungen im Brand Management und den Einsatz von Kreativität und Agilität.

Worüber sich alle einig waren: Das Brand Management sollte nie als Markenpolizei wahrgenommen werden, sondern mehr als Helfer, Coach, Berater oder Unterstützer.

Tina von BASF berichtete, wie es ihr mit nur einem kleinen Team von Brand Managern gelingt, die Marke etwa 100.000 Mitarbeitenden zu kommunizieren. Eine zentrale Rolle spielen dabei die sogenannten „Brand Champions“, die Marken und ihre Richtlinien an die jeweiligen Teams zu tragen und bei Fragen zur Verfügung zu stehen. Über Messaging-Kanäle wie Facebook-Gruppen bietet das Team eine Lösung, um Updates zu teilen und auf Fragen und Anliegen eingehen zu können.

Holger von der Deutschen Welle sprach darüber, wie wichtig schnelle Reaktionsfähigkeit und Wandelbarkeit sind, gerade wenn es um das Thema Nachrichten, Social Media und Fake News geht. Für Holger und sein Team ist der Frontify Publisher das ideale Tool, um Prozesse simpler, effizienter und vertrauenswürdiger zu gestalten.

Eine schnelle Reaktionsfähigkeit ist auch für German vom VfL Wolfsburg nicht nur auf dem Rasen sehr wichtig. Im Fußball wird Vertrauen und Loyalität groß geschrieben, und vor allem die Fans erwarten einen hohen Wiedererkennungswert ihres Lieblingsvereins.

Anne von der Bundesdruckerei berichtete, wie sie eine Markenfamilie von sieben verschiedenen Marken geschaffen haben, in der jede einzelne eine eigene Identität hat und doch eine Familienzugehörigkeit untereinander zu erkennen ist.

Matti von Cornelsen erzählte, wie wichtig es für sein Design-Team ist, durch Brand Management und langfristige Strategien vor allem einen hohen Return on Investment sicherzustellen, der die Performance des Unternehmens vorantreibt.

Antonia von Frontify betonte die Vorteile davon, dem verantwortlichen Team ein Gesicht zu geben und klare Rollen im Brand Management Team zu verteilen. Diese Rollen können auch entsprechend in einem Brand Management Portal wie Frontify gespiegelt werden und somit den Rahmen schaffen, in dem jeder und jede sein Kreativpotenzial ausleben kann.

Über das Thema Kreativität vs. Kontrolle wurde ausgiebig gesprochen. Einige sichern durch Best Practices und eine klare Kommunikation die Kreativität ihrer Mitarbeitenden, andere betonen, dass die Kreativität manchmal eher gesteuert als gefördert werden muss, um die Konsistenz der Marke zu wahren. Matti von Cornelsen geht es eher darum, einen „Markenklang als ein Rezept“ zu schaffen. Laut Tina ist es wichtig, die Ideen der Mitarbeitenden nicht gleich abzutun, sondern es zu schätzen, dass sie sich Gedanken machen, während man ihnen vermittelt, wie und warum eine Idee eventuell noch etwas angepasst werden muss.

Wir bedanken uns bei allen Panelist*innen und Teilnehmenden, die sich an dem Gespräch beteiligt haben. Auch vielen Dank an unsere Partner bei Frontify, die dieses Event möglich gemacht haben!

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