Ein erster Preview auf Windows 8 ?Für PC?Tablets? Für was eigentlich? Es sieht toll aus und ich finde es fantastisch, dass Windows einen sehr eigenständigen Weg geht. Dennoch sehe ich bei bei Desktop PCs immer noch keinen Touchscreen, wie man bei der vorletzten Appley Keynote “Back to the Mac” zeigte. Würde die Bedienung von Windows 8 mit der Maus wirklich gut funktionieren? Continue reading “Windows 8 – Die bisher beste Alpha Version von Windows!”
Author: Borahm Cho
Just writing
Es hat keine fünf Sekunden gedauert – und iA Writer for Mac war gekauft. Was für eine schöne Anwendung. Jetzt möchte ich Schriftsteller werden. Ich könnte weinen. Schreiben sah noch nie so schön aus. Ich liebe mein iPad. Versteht mich nicht falsch, aber Schreiben auf dem iPad funktioniert einfach nicht – auch nicht mit der iPad Version von Writer – sogar auf dem iPhone bin ich schneller. Großes Lob! Ich schau noch ein bisschen auf den blauen blinkenden Cursor…
Telekom Austria wird A1 – Der neue Markenauftritt
Gestern wurde das neue Logo von A1 und Telekom Austria veröffentlicht – zumindest auf der Standard.at. Ein spannendes Logo, das an “generative” Logos von SwissCom, AOL oder ganz aktuell vom MIT erinnern. Realisiert und begleitet wird der neue Markenauftritt “Dreidimensionales A und die Zahl 1: “Alles aus einer Hand” von Safron Brand Consulting.Hier die Themenpage für den Relaunch. Jede “Form” bzw. Gestaltung steht für “Etwas” wie die Marke oder einen Service: Schwarz für A1/Telekom, weiß für Festnetz, die Berge für Mobilfunk (habt ihr dort wirklich Netz?), das Glas für Fernsehen, die Kabel für Breitband und naja…der Rest für Kunst und Nachhaltigkeit wahrscheinlich 🙂 Was haltet Ihr davon?
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Forget about mobile
Die IA Konferenz 2011 in München ist leider zu Ende. Die gute Nachricht: Dank dem Hype um iOS, iPhone, iPad, Appstore, Android und der Komplexität von “Mobile”, sind wir UX Designer gefragter denn je. Ich möchte nur einige Themen anreißen:
Mobile Only User – Dont make people wait, until they get home (Barbara Ballard)

In Westeuropa sind wir mit dem Internet langsam aufgewachsen, vom 56k Modem über ADSL, UMTS bis zu LTE. Wir kennen das Internet von Zuhause und vom Smartphone. Das ist die eine Generation, aber es entwickelt sich zeitgleich eine neue Generation, die so genannten Mobile-Only User. 20% der Mobile User in den USA nutzen bzw. kennen das Internet nur von ihrem Smartphone, bei “Mobile Mums” sind es sogar bis zu 30% mehr. In China sollen es sogar bis zu 70% sein! In Afrika ist es noch extremer: Dort wurden teilweise Technologien wie Landlines (Festnetz) und (Internet) Computer komplett übersprungen. Festnetz und Computer hat es in den meisten Regionen Afrikas nie gegeben – geschweige denn Strom. Dafür aber Handys mit Akkulaufzeiten von bis zu vier Wochen. Seit einigen Jahren sogar vermehrt mit Internetanbindung. Was bei uns noch immer ein Wunschdenken ist, ist in Afrika Alltag und oft die einzige Möglichkeit Geld zu versenden bzw. zu erhalten: Mobile Payment per SMS.
Das bedeutet weiter gedacht, dass auch Mobile User Zugang zum kompletten Funktionsumfang eines Services haben müßen. Der User will “unterwegs” nicht nur sein Kontoauszug sehen, sondern auch Überweisungen aller Art machen können. Keine inhatlich abgespeckten Webseiten, keine Funktions reduzierten Apps und die Aussage: Zuhause am Computer kann er ja den “Rest” machen funktioniert in einigen Use Cases nicht mehr. Es ist die Balance zwischen: der User möchte auch mobil kompletten Funktionsumfang von der bekannten Webseite und wie viele Funktionen tun dem User gut. Simplify Function and Content?: Yes and No. Die meisten Insights kamen von Sabine Stoessel. Quellen folgen, sobald Ihre Folien online sind Continue reading “Forget about mobile”
IA Konferenz 2011 – Tag 1
Der erste Tag ist vorbei, es gab ein paar spannende Vorträge und bisher super organisiert! Lob an das Planerteam. Verfolgt habe ich folgende Sessions
- Mobile Use, Design, and Development – Barbara Ballard (Linchpin Mobility, USA)
- Cross Platform IA Management – Rone Chadowitz / Tobias Limbach (UID GmbH, München)
- Designing the Wider Web – Cennydd Bowles (Clearleft, UK)
- Dürfen wir mit Erbsen auf den Elefanten zielen? – Rupert Platz (Aperto AG, Berlin)
- Mo-ability – Christian Drehkopf / Thomas Küber (Iconmobile, Berlin)
- Creative Workflow – von der Idee zur App – Charlotte Block / Alina Schlaier (denkwerk GmbH, Köln)
- Mobile IXD – Nick Finck (Blue Favor, USA)
Insgesamt war es ein guter Tag, aber aus meiner Sicht mit relativ wenig neuen Insights. Die Konferenz versteht sich aber auch nicht als “Next” bzw. Tech/Web Konferenz, sondern mehr als “Austausch” Networking Konzepter-Konferenz mit einem guten Querschnitt aktueller Trends. Oder wie manche sagen: Als Klassentreffen der deutschen IAs. Die meisten Themen und Informationen (Selbst von Finck, Cennydd und Ballard) waren zwar nicht neu, aber sie bringen die aktuellen Trends sehr gut auf den Punkt. Ein paar interessante Stichwörter: Cross Channel, Mobile Behaviours, Mobile Commerce, Integrative Systeme, Real-time response, Multi-Screen, Mobile Pattern, Location Based und Mobile Only.
Von den paar hundert Konferenzteilnehmern haben sich nur fünf Studenten angemeldet. Eigentlich sehr schade, weil es die beste Gelegenheit für Studenten/Absolventen ist, direkt mit wichtigen Leuten zu sprechen. Das Studententicket ist mit 180,00€ viel Geld (für einen Studenten), aber Angesichts der Location und dem kompletten Catering (Essen und Getränke) ein wirklich fairer Preis. Bitte liebe Studenten, erscheint nächstes mal zahlreicher, ihr werdet es nicht bereuen. Die Jobtafel und die Aufforderung “We hire!” nach fast jeder Präsentation, zeigt den derzeit starken Bedarf an guten UX/Interaction Designern – wie bei uns! We hire, too! 🙂
Ich bin weiter gespannt und berichte inhaltlich die nächsten Tage darüber.
IA Konferenz – Shaping the Mobile Experience
Von Freitag bis Samstag findet die IA Konzepter-Konferenz zum Thema “Shaping the Mobile Experience” im Sheraton Arabella Park Hotel in München statt. Wir werden natürlich auch Vorort sein und freuen uns über spannende Vorträge und Sprecher. Was sind Eure Favourit Sessions? Hier ein Auszug von der Webseite
…. War effektive Nutzung des Webbrowsers bisher meist an ein Desktop- oder Notebook-Computer gekoppelt, erleben wir gegenwärtig den Durchbruch des mobilen Web als Massenphänomen.
Die Masse von Mobiltelefonen mit hochauflösenden Multi-Touch Displays, mit denen der Markt überschüttet wird, sowie erschwingliche Daten-Flatrates bilden die Basis neuer Nutzungserlebnisse und neuer Mehrwert-Nischen, die nicht nur für „Early Adopters“ sondern für breite Zielgruppen erschwinglich und zugänglich werden. Location-Based Services, schon seit Jahren eher eine Nischenanwendung, erfahren durch die verbesserten mobilen Devices einen Durchbruch.
Welche Konsequenzen hat diese „Revolution“ für die Konzeption von Diensten und Services? Welche Patterns der Informationsarchitektur solcher Services sind erfolgversprechend? Wie kann Transparenz für immer abstraktere und voraussetzungsreichere Services geschaffen, wie können Zugangshürden niedrig und Lernkurven flach gehalten werden? Wie kann der Nutzer den Überblick darüber behalten, welche Daten wohin übertragen und gespeichert werden und für wen diese sichtbar sind?
All dies sind Fragen, die Konzepter, Informationsarchtekten und User Experience Designer implizit oder explizit zu beantworten haben, sobald sie sich der Herausforderung der Konzeption mobiler Services nähern. Zudem müssen Aspekte wie wirtschaftlicher Erfolgsanspruch, Zugänglichkeit, Usability, Nachhaltigkeit, Nützlichkeit und Mobile Privacy in einem Balanceakt in Einklang gebracht werden.…
Apps oder Web apps? Welche Rolle spielt HTML5 im Mobile Business?
Viele sagen, Apps sind nicht die Zukunft, sondern nur eine Modeerscheinung – dann aber eine sehr lange. Apps hin oder her, es ist nur eine Form, Funktionsweise bzw. eine Bezeichnung. Eine wichtige Technologie, die auch für Apps wichtig ist: HTML5.
HTML5 ist eine interessante Technologie, die vermehrt als Grundstein für Apps/Anwendungen genutzt wird. So z.B. Netflix, die auf fast allen wichtigen Plattformen vertreten sind (PC, MAC, PS3, Xbox, Apple TV, iPad, iPhone etc….). Aufgebaut wurde die Plattform auf HTML5 und später auf die verschiedenen Devices portiert. Continue reading “Apps oder Web apps? Welche Rolle spielt HTML5 im Mobile Business?”
Teil 1/2 – Interaktive Magazinformate auf dem iPad – oder wie sollte ein Magazin auf dem iPad sein?
Mein damaliger Dozent und heutiger Chef Marco Spies, hatte an unserer Hochschule 2009 “Branding Interfaces” unterrichtet. Das Thema hatte mich so fasziniert, dass ich weiter neugierig blieb und deswegen Anfang/Mitte letzten Jahres 2010 direkt aus Australien zu think moto (damals noch neo moto) als Werkstudent kam, um in den darauf folgenden Monaten meine Bachelorarbeit an der HTWG Konstanz zu schreiben. Das Thema meiner Bachelorarbeit “Interaktive Magazinformate” entstand während der Konzeptionsphase für unseren Kunden Men’s Health (Website Relaunch). Ich entwickelte für Men’s Health ein Service System, das der Marke entspricht (Persönlicher Ratgeber für den Mann), die Business Ziele erfüllt (Neue Formate und langfristige Anbindung) und die User Needs zufriedenstellt (Rat und Unterstützung von Experten) . Dazu aber ein anderes mal mehr 🙂 Hier zunächst ein Auszug aus meiner Bachelorarbeit “Interaktive Magazinformate:
Die Rettung für die Verlagsbranche?
Die Verlage setzen auf das iPad als neuen Vertriebskanal für bezahlbaren Content – bislang allerdings ohne großen Erfolg. Eine Folge der Unwissenheit über das neue Medium? Ist es nun ein Computer? Oder doch einfach nur ein größeres iPhone? Ein digitales Medium, das sich im Umfeld der Printmedien bewegt?
Das iPad als Inkubator der Branche
iPads sind leicht und besitzen große qualitativ hochwertige Multitouch Bildschirme, um sowohl Bilder als auch Videos in neuer Qualität zu zeigen. Darüber hinaus verfügen sie über die Interaktivität, die Aktualität des Webs, das Format, die Mobilität, das Illustrative, des Magazins und die bereits bekannten Interaktions-Paradigmen vom iPhone. Es stellt eine ideale Plattform dar, um klassische und interaktive Medien zu verknüpfen.
Die Haltung und Umgebung beim Lesen ist dieselbe wie bei klassischen Medien. Die neuen Darstellungsformen und die hinzugekommene Interaktivität ermöglichen jedoch ein neues Format. Die komplette Magazinsammlung lässt sich jetzt überall hin mitnehmen. Morgens am Frühstückstisch wird bei Kaffee und Brot die neue, digitale Magazinausgabe gelesen – eine Situation, die mit einem Laptop selten gegeben ist. Der Abstand zwischen Bildschirm und Auge ist beim iPad deutlich geringer als beim Laptop, was Videos und Bildern eine ganz andere Dimension verleiht.
Die Times ordnet das iPad in die Liste der Top50 Erfindungen des Jahres 2010 ein. Jedoch gehört auch „Flipboard“, ein iPad App, das auf Social Media Streams und RSS Feeds wie Facebook und New York Times zugreift, dazu: Es stellt diese in einem wunderschönen Magazinformat dar und gibt dem User das Gefühl, dass es nur für ihn „gedruckt“ wurde. Apple schafft mit dem iPad eine neue Produktkategorie, die Altes und Neues zu verknüpfen vermag. Es bringt frischen Wind in die Verlagsbranche, weil das marode Verlagswesen wieder innovativer denken und handeln muss, damit sich Magazine auf dem iPad verkaufen lassen. iPads sind mit anderen Worten eine Schnittstelle zwischen Print und Web, welches ein besonderes Format ermöglicht: Interaktive Magazine. Continue reading “Teil 1/2 – Interaktive Magazinformate auf dem iPad – oder wie sollte ein Magazin auf dem iPad sein?”
Interaktive Augmented Reality Installation
Tolle Augmented Reality Installation auf ein Architektur Modell! Visualisiert werden verschiedene Tagessistuation (Nacht, Tag, Schatten, Sonnenverlauf), aber auch Informationszonen (Grüne Bereiche, Transport etc.).
Die Projektion wird u.a. mit einem einfachen iPad Interface gesteuert. Technisch wurden u.a. 44 dimmbare Dali Lampen, 6 DMX Lampen (LED Lampen), 6 Mac Minis, 9 Full HD Beamer, ein iPad, ein Touchscreen und ein Audio System verwendet.
Realisiert von projektil.ch
Mobile Pattern Libraries
Neben den unzähligen UI Libraries wie UI Patterns gibt es vermehrt Webseiten, die sich auf Mobile Pattern spezialisiert haben. Hier eine kleine Linksammlung, die jeder Interaction Designer in seinen Delicious Bookmarks gespeichert haben sollte.
Mobile Patterns
Neben den verschiedenen Kategorien gefällt besonders die Kategorie “Sign up flows”.
pttrns
Sehr gut sortierte Library in verschiedenen Kategorien wie “Calender, Messaging, Profiles etc.”
lovelyui
Eher als Inspirationsquelle
androidpatterns
Für Android, aber dennoch gut