Travel booking in the age of the service economy

Recently we’ve been deepening our design sprint skills whilst working for flyiin, a start up co-founded by Marco. For those who don’t know flyiin yet: with it’s roots in the airline industry, the start up is pushing the boundaries of customer experience in flight booking. During four design sprints we’ve been developing flyiin’s user experience in close corporation with their technical product development team in Budapest. As a designer I was impressed by the positive dynamics of the mutual influence of design and product development. Our common objective is to provide you with a hassle free trip that starts when checking for flights.

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Ich, der Praktikant und unser neuer Geschäftsführer

Seit vier Monaten bin ich als Praktikant bei think moto und vor einigen Tagen hat Norman als Geschäftsführer am Schreibtisch hinter mir Platz genommen. Norman ergänzt neben Katja und Marco die Geschäftsführung als Managing Director und betreut damit die Bereich Beratung, Finanzen und Technologie. Ich als Agentur-Neuling und Berufseinsteiger habe mich dafür interessiert, was es heißt die Geschäfte zu führen und wer mein neuer Nachbar ist.

1.) Du sitzt quasi seit 4 Wochen hinter mir, und ich habe doch wenig Ahnung davon was du machst – außer flotte Sprüche bei unserem allmorgendlichen Stand Up zu klopfen. Was bedeutet es die Geschäfte zu führen?

Das ist also Deine Wahrnehmung von mir, nach gut vier Wochen. Auch interessant. Demnächst habe ich auch noch Urlaub. Dann ist mein Image wohl perfekt. Spaß bei Seite. Die Geschäfte zu führen bedeutet grundsätzlich die Verantwortung für das Wohl der Firma und der Mitarbeiter zu haben. „Das Wohl“ heißt dann wiederum konkret: persönlich, inhaltlich und wirtschaftlich dafür zu sorgen, dass wir gemeinsam a) Spaß und b) Erfolg haben.

2.) Und wie hast du es so weit gebracht?

(Lacht!) Das kommt auf die Perspektive an, wie weit ‘weit’ ist. Ich wollte immer Kommunikationsprodukte begleiten und herstellen. Aktuell passiert viel im Spannungsfeld digitale Produkte, Identitäten und Services. Mich hat das interessiert. Und ich war – das wird mir zumindest nachgesagt – bereit, etwas mehr Zeit, Liebe und Energie aufzubringen. Darüber hinaus, und vielleicht ist das entscheidend, hatte ich immer Menschen um mich, die mich gefördert und gefordert haben. Die an mich geglaubt haben. Ob das bei PUBLICIS war, oder bei Neue Digitale in Frankfurt oder bei Hi-ReS! in Berlin. Immer gab es Menschen, und zwar auf allen Ebenen, die ausgerechnet mit mir etwas reißen wollten. Ich habe mehrfach erlebt, dass dann etwas Besonderes und Großes entstehen kann.

3.) Soweit ich das verstehe, verschaffst du uns mit deiner Arbeit Arbeit. Um mich herum sitzen viele kreative Köpfe mit Visionen. Welche Vision verfolgst du? Wo soll es hin gehen?

Der letzte rauchende Dinosaurier unserer Zeit hat mal gesagt: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“ Vielleicht ist das ein wenig hart ausgedrückt vom Visionär Helmut Schmidt. Ich halte es so: Ideen und Visionen sind nichts, wenn man diese nicht auf die Straße – heißt umgesetzt – bekommt. Dann bleiben es schlicht Dinge, denen man hinterher trauert. Meine Stärke liegt darin, Ideen und Visionen nachvollziehen und mitgehen zu können. Und vor allem, eine Idee bzw. Lösung zu entwickeln, wie man diese umsetzen und zum Leben erwecken kann. In diesem Sinne ist meine Vision, Leuten zu helfen, Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

4.) Kommt es vor, dass Du nicht arbeitest? Und was machst Du dann?

Ruhephasen sind extrem wichtig, dass musste ich schon feststellen. Ich habe eine kleine Familie. Meine Tochter ist 7 Jahre und kommt im September in die 3. Klasse. Wow! Das ist natürlich jemand, der immer etwas für mich zu tun hat. Außerdem schraube ich mit meinem Bruder an Motorrädern. Vor gut 4 Monaten bin ich mein erstes Classic-Enduro mit einer KTM GS 80 Baujahr 79 gefahren. Mehr Spaß pro Kilometer kann man nicht haben. Senior advice: Sollte jeder machen!

Erwischt man Herr Rockmann (alias Rocketman) dabei wenn er das Steuerrad verlässt, um sich einen frischen Filterkaffe zu brühen, endet dies immer wieder in einer auflockernden und erheiternden Begegnung. Norman erweckt als neuer Geschäftsführer ganz den Eindruck, dass es trotz strukturiertem Agenturalltag an schönen Sommermorgen wie diesem, Zeit und Raum für Begegnung gibt.

Über die musikalische Untermalung bei der Arbeit lässt sich mit Ihm auch quatschen, denn sein Musikgeschmack trifft zumindest meinen… http://www.last.fm/de/user/rockmann

 

Offf Festival 2016 – Recap

Let’s feed the future!
Wir gehen langsam auf die Mitte des Jahres zu und der Hunger nach frischem Input wird immer größer. Da trifft es sich gut, dass das Offf Festival dieses Jahr wieder seine Türen für Kreative aus aller Welt öffnete und unter dem Motto »Let’s feed the future!« zur Tafel bat. Die Besucher erwartete ein All-you-can-eat-Buffet der Inspiration vom Feinsten, welches sich über 3 Tage erstreckte und für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Neben Geschmacksgaranten wie Paula Scher, Ideo und Timothy Goodman gab es auch viele Speaker, deren Namen man vielleicht noch nicht kannte, deren Arbeiten man aber schon desöfteren über den Weg gelaufen ist. Continue reading “Offf Festival 2016 – Recap”

Designpraktikum bei think moto – ein Rückblick

1. August bis 15. Januar – wo sind bloß die letzten sechs Monate geblieben?

Für das Praxissemester habe ich den Weg von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd nach Berlin zu think moto gefunden, bevor demnächst mein Auslandssemester in Australien startet.

Mein Anspruch an das Praktikum war, Gestaltung aus einer anderen Perspektive als in den ersten vier Semestern im Studiengang Kommunikationsgestaltung zu betrachten. Die digitale Gestaltungsrichtung bei think moto war meine Herausforderung.  Continue reading “Designpraktikum bei think moto – ein Rückblick”

Usability – Zwischen Gewohnheit und Identität

Im Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe beleuchtet der Designreport das Thema Usability: Was bedeutet dieses „Versprechen der Einfachheit“ für die zahlreichen Bereiche unseres Lebens in denen der Fortschritt die physische und digitalen Welt aktuell verschmilzt? Diese und andere Entwicklungen stellen neue Anforderungen an die Usability von Automobilität, Wohnen und Gesundheit. Auch der Designprozess muss sich neuen Herausforderungen stellen: Gestalter sind mehr denn je gefordert, den Nutzer als Partner auf Augenhöhe zu begreifen, der es Ihnen ermöglicht, ihre Perspektive einzunehmen.

Marco’s Beitrag in Designreport „Zwischen Gewohnheit und Identität“ geht auf die Rolle von Usability für die Markenführung ein. Für die Gestaltung wirklich erfolgreicher Markenprodukte ist die Gebrauchstauglichkeit digitaler und physischer Produkte unabdingbar und Bestandteil des ganzheitlichen Nutzererlebnisses. Darüber hinaus fordert sie eine Usability, die aus der Marke heraus entwickelt wird und Interaktionsmuster, die markenprägend wirken. Eine Marke, die Nutzerlebnisse mit „Joy-Of-Use“ bietet, wird dauerhaft in Erinnerung bleiben. Continue reading “Usability – Zwischen Gewohnheit und Identität”

7 questions to: NotAnotherOne

The founders of Gero and makers of the YotaPhone are launching their next big thing: Atmotube – the personal air quality tracking device.

We first met the team of NotAnotherOne in 2013 while working on the generative brand for Gero and were now curious to hear about their new start up and their upcoming Indigogo campaign. CEO and co-founder Vera Kozyr gave us some insights…

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English Version of Branded Interactions Will Be Available Soon

We’re happy to announce that the English version of Branded Interactions will finally be available from the 6th of October.

After publishing two editions of the German version, we have received many inquiries from all over the world asking for an English version of the book. It will be published by Thames&Hudson, a proficient publishing partner with more than 60 years of experience with books in the field of art and education. Continue reading “English Version of Branded Interactions Will Be Available Soon”

Wer nicht berührt, der nicht verführt – neue Interfaces für unsere mobile Zukunft

Gastbeitrag von Tim Büsing

Tim Büsing ist Creative Director bei der Digitalagentur Reactive in Sydney. Er ist Redakteur bei Adverblog, einem der Top 30-Blogs über digitales Marketing und Werbung und schreibt zudem für AustralianInFront, Reactive blog und seinen eigenen Blog Between 0 and 1. Außerdem unterstützt Tim die Ausbildung in Digital-Design zum Beispiel an der University of Sydney, BillyBlue College of Design, oder der Tractor Design Schule.

 

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Either work hard or you might as well quit.

That’s word, because you know

You can’t touch this.

– MC Hammer

 

Verdammt… jetzt klingen mir wieder die Worte von Stanley Burrell (aka MC Hammer) in den Ohren. I can’t touch this! Ich bin auf einer Website, die sich einfach nicht betatschen lässt. Aber nicht weil ich vielleicht unförmige Wurstfinger besäße oder mein iPad irgendwelche Macken hätte. Meine Fingerkuppen sind ganz klar im durchschnittlichen Bereich, den Experten zwischen 30 und 45 Quadratpixeln angesiedelt haben. Und trotzdem klemmt gerade alles auf dieser Seite. Ich starre auf ein Popup Fenster, das ich mit einer Maus ganz einfach wegklicken könnte. Aber auf meinem iPad kriege ich es nicht weg und es kommt mir so vor, als würde sich der Ladenbesitzer mit aller Macht gegen seine Eingangstür stemmen. Als ob er verhindern wollte, dass ich bei ihm einkaufe. Ich könnte zwar auf die smartphone Version seiner Site wechseln, aber dort wäre mein Warenkorb wieder leer. Und das System wüsste gar nicht wer ich bin, da ich dort nicht eingeloggt bin. OK, das alles klingt wie ein typisches ‘first world problem’ – und das ist es mit Sicherheit auch. Aber nichtsdestotrotz ist es ein Problem, dass vielen Usern im Online-Weg steht. Continue reading “Wer nicht berührt, der nicht verführt – neue Interfaces für unsere mobile Zukunft”

Werkstudentin Fanny über ihre Bachelorarbeit zum Thema Quantified Self

Seit Anfang März ist unsere Werkstudentin Fanny dabei ihre Bachelorarbeit zum Thema Quantified Self bei uns zu schreiben. Grund genug sie hier nochmals nachträglich willkommen zu heißen und in einem Gespräch das Thema ihrer Arbeit kurz vorzustellen. Also: Willkommen bei think moto, liebe Fanny! Bevor Fanny uns von ihrer Arbeit erzählt, gibt es für alle Interessierten noch ein paar Infos zum Thema:

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