Es ist wieder einmal an der Zeit in die Glaskugel zu schauen und eine kleine Zeitreise in das kommende Jahr zu unternehmen. Mit dem Wechsel in das Neue – sowieso vielversprechendere – Jahr wird gewöhnlich viel evaluiert, (selbst)reflektiert, geschrieben und noch mehr vorgenommen. Im Internet wimmelt es wieder nur von den fragenden oder weissagenden Posts und Berichten: “Was kommt 2016 so auf uns zu?” In unserer Branche haben jedenfalls folgende drei Trends meine Aufmerksamkeit gewonnen.
Unser langjähriger Kunde relayr startet erneut eine digitale Offensive und wir dürften wieder behilflich sein. Mehr bald auf diesem Kanal!
Außerhalb des Monitors
Der technische Fortschritt kennt keinen Schlaf. Und so zählen inzwischen Wearables die entgangen Schritte und unseren Puls, die Sonntags-Joggingroute wird bis zum Knochenmark analysiert. Intelligente Kühlschränke kaufen ein, der Filmanbieter weißt besser als wir selbst, welche Filme zu uns passen und die treuen Smartphones informieren uns in welcher Bar nicht gerade nur 19-jährige tanzen. Ich frage mich, ob man morgen auf seinen Lieblingsjoghurt verzichten werden muss, weil der Fitness-App-Meilenstein nicht erreicht wurde?
All diese Technologie sammelt jedenfalls riesengroße Mengen an Daten, die jetzt noch intensiver in die Dienstleistungs- und Designstrategien einfließen werden. Die beidseitige Beziehung zwischen Nutzer und Unternehmen wird gestärkt werden. Viele lebens- und gesundheitsoptimierende Dienstleistungen, digitale persönliche Assistenten, oder lernfähige Algorithmen (Amazon, IBM’s Watson Developer Cloud), werden noch schlauer. Dabei wird die verbale Interaktion (Siri, Cortana, Google Now, Facebook M) dominanter in unseren Alltag. In diesem Jahr werden Erfahrungen und entry points außerhalb des Bildschirms an Gewicht gewinnen. Und noch mehr personalisierte Dienstleistungen und kontextbasierte Angebote werden uns erwarten!
Unsere neue working-culture mit stand-ups, warm-ups, meetups und digitalen Austauschkanälen ermöglicht uns flexibel zu agieren und lustig zu bleiben!
Arbeitnehmer – die neuen Helden von morgen
Die Generationskluft und die wachsende Ungleichheit unter den Arbeitnehmern, der VW- und der FIFA-Skandal oder das immer ethischer werdende Konsumverhalten. Das sind nur einige Dinge, die uns den vergangenen Jahren beschäftigten und es auch weiterhin tun werden. Im Vordergrund stehen nun Employee Experience und Employee Empathy. Viele kleine und große Unternehmen beginnen, das interne Branding und die Wahrnehmung der Unternehmenskultur in der Öffentlichkeit besonders behutsam zu pflegen. Dabei entstehen viele Fragen: Welche Auswirkungen sind in der Talente-Landschaft der nächsten Jahre zu erwarten? Wie sind eigentlich die Erwartungen der verschiedenen Generationen in einem Unternehmen zu meistern? Als Folge kann man erwarten, dass auf vertraute Abläufe besser geachtet wird. Überhaupt wird die interne Kultur eine zunehmend wichtigere Rolle spielen, sich dadurch aber auch deutlich verbessern. Von digitalen Intra-Kommunikationslösungen, über datenbasierte Personalmarketing-Strategien bis hin zum Trend der letzten Jahre, wo Mitarbeiter selbst zu Marken-Botschafter werden. Digitales Storytelling könnte dabei eine effektive Technik sein, um Austausch und Bindung besser zusammenzubringen.
Wir unterstützen unseren Kunden Haufe im Ausbau der internen Design-Leistungen seit mehreren Jahren.
Design hat eine neue Heimat
In erfolgreichen Unternehmen genießt Design heute einen hohen Stellenwert. Digital-Design und Design-Thinking sind eingezogen und einbezogen. Große Organisationen haben verstanden, wie ihnen Design ermöglicht, hochwertigere Produkte zu anzubieten, Wettbewerbsvorteile zu sichern und sich zu differenzieren. Konzerne haben in den vergangenen Jahren eine Menge in Design investiert. Und das ist gut so. Durchdesignte digitale Produkte, durchdachte Inkubatoren, Design-Labs und UX Offices sind das neue Omen. In 2016 werden auch mittelständische Unternehmen diese tiefgreifende Transformation ins Digitale wahrnehmen und von ihr profitieren. Design geführte Prozesse durchbrechen Silos und schaffen aus einzelnen Produkten Plattformen. Sie gestalten schlaue, zukunftsweisende Ökosysteme. Unterstützt auch die oberste Etage im Unternehmen das digitale Denken, kann Innovation bewusst vorangetrieben werden.
Mehr Details zu den wichtigsten Design- und Tech-Trends 2016 findet Ihr hier: Gartner, Page, Trend Watching, Fjord, Frog, Landor, Smart Insights, t3n, InVision






